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Guo-Shu-Kung Fu
(chin. Nationale Künste)
Guo-Shu-Kung Fu setzt sich hauptsächlich aus Elementen des Nord- bzw. Südshaolin-Kung Fu zusammen. Dieser Stil entstand in den 20er Jahren in China. Guo-Shu-Kung Fu ist ein Konzept, dass auf die ersten Bewegung des Angreifers flexibel und direkt reagiert. Deshalb arbeiten wir auch mit der Kraft des Gegners.
Es wäre bedauerlich, wenn Guo- Shu nur als reine Kampftechnik verstanden würde. Kampfkunst ist eine Philosophie und um die Technik wirkungsvoll anwenden zu können, muß man sich bewußt werden, daß Guo-Shu neben präziser Technik auch eine geistige Einstellung dazu verlangt. Aus diesem Grunde trainiert Sifu Mohssen nicht nur mit Technik, sondern vermittelt auch die philosophischen Grundlagen des Guo-Shu. Durch gezieltes psychologisches Training wird die Angst vor einem größeren und stärkeren Gegner abgebaut.
"Wer ohne Angst lebt, kann sich überall frei bewegen und handeln, so setze die Kraft des Geistes in die Tat um."
In diesen sogenannten Dao`s, die einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner darstellen, werden zusammenhängende Techniken in einem bestimmten Rhythmus mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, Atemtechnik und Krafteinsatz ausgeführt. Nicht nur die Kondition, sondern auch Konzentration und Koordination werden dadurch wesentlich gefördert.
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Des weiteren werden Selbstverteidigungstechniken geübt, die hauptsächlich zur Notwehr im Ernstfall sehr effektiv eingesetzt werden können. Dieser Aspekt macht Guo-Shu für Frauen, die im Alltag körperlichen Übergriffen und Bedrohungen eher ausgesetzt sind, zusätzlich interessant, da Körperkraft bei diesen Techniken keine entscheidende Rolle spielt.
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